Lichtungen #184/2025

Schwerpunkt: Literatur aus der Slowakei

Liebe alle, die der Literatur zugewandt sind: Die Lichtungen haben ein turbulentes Jahr 2025 erlebt: zwei Umzüge, einen Personalwechsel – aber jetzt dürften wir gut und dauerhaft angekommen sein. Das Redaktionsteam Birgit Polzer und Andrea Stift-Laube versucht ab sofort, einen Teil der berühmt-berüchtigten Grazer Literatur in die Smart City zu bringen, wo sich unser Büro seit Kurzem befindet. Wir feilen auch schon an dementsprechenden Veranstaltungsreihen, und weil wir auf Social Media kaum mehr zu finden sind, bitten wir Sie recht herzlich, unseren Newsletter zu abonnieren, der Sie über Termine und andere schöne Dinge informiert. Er wird nicht oft versandt, ist aber gehaltvoll.
Im aktuellen Heft finden Sie einen Schwerpunkt zu slowakischer Literatur – er ist aus einem Treffen auf der Buch Wien hervorgegangen, und wir sind sehr stolz darauf, deutsche Erstabdrucke der hochkarätigen Autor:innen Barbora Hrínová, Balla, Peter Šulej, Márius Kopcsay, Alexandra Salmela und Vanda Rozenbergová vorzustellen. Gleicher Dank gilt den Übersetzerinnen Stefanie Bose, Marie-Theres Cermann, Zuzana Finger, Ines Sebesta und Zorka Ciklaminy sowie Lucia Galdíková vom Slovenské literárne centrum in Bratislava, die diesen Schwerpunkt kuratiert hat.

Clemens J. Setz hat die Lichtungen-Redaktion auf Gedichte der südafrikanischen Autor:innen Ronelda Kamfer und Nathan Trantraal aufmerksam gemacht, die vermutlich bald im deutschsprachigen Raum Furore machen werden – danke, Clemens! Natascha Gangl, Martin Peichl, Julia Stachiwska, Kinga Tóth und Gertraud Steiner sind in ihrer Literaturproduktion so verschiedenartig, wie es unser freier Literaturteil zum Ausdruck bringen möchte. Romina Pleschko schreibt im Abspann über die entweder vielgeliebten oder vielgehassten Gilmore Girls, doch zuvor erklärt Maria Seisenbacher, was es mit Literatur in leichter Sprache auf sich hat, und zwar tut sie das: in leichter Sprache.
Marie Vermont und Franziska Füchsl sorgen fürs Schwebenlassen der Literatur
in der Kunst. Es ist wieder ein schönes und vielfältiges Heft geworden.

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